1. Männer: Schweiger statt Spielberg

Vorspann

Am 10.01.2026 trafen erstmals in der Verbandsliga Süd der BSV Grün-Weiß Finsterwalde und SV Motor Babelsberg aufeinander. Die klangvolle Ansetzung versprach einen Klassenschlager. Sängerstadt gegen Filmstudio-Stadt, sollte es einen waschechten Spielfilm in der Schneemacherhalle geben?

Film ab

Die ersten Minuten liefen gut und waren aus Sicht der grün-weißen Freunde sicherlich unterhaltsam. Das kurze Pausieren von Seiten der Gäste ließ kurz Spannung einkehren, sollte die Handlung aber bis zur Halbzeit nicht maßgebend beeinflussen. Zum Toilettengang stand es 18:13. Die Hauptdarsteller aus Finsterwalde waren mit dem Ergebnis nicht komplett zufrieden. Es war bisher kein Actionfilm, sollte es auch nicht werden. Dazu fehlten auf beiden Seiten sehenswerte Angriffssituationen und in der Abwehr entscheidende Aktionen. Inhalte, die die Zuschauer eines grün-weißen Films sonst kennen. Jannik Skibulsky konnte im 2. Teil einige Konter der Motoren parieren. Colin Lode ließ kurz Spannung aufblitzen, leider mit einer roten Karte. Marcel Scholz, der älteste Darsteller auf Seiten der Finsterwalder, stach durch seinen eiskalten Abschluss am heutigen Tag besonders heraus.

Abspann

35:28. Ein Film wie aus deutscher Hand. Jedem war vorher klar wie es hier ausgehen sollte, war aber gewarnt vor einer Überraschung, die jedoch ausblieb. Kurze intensive Phasen aber auch Abschnitte, die die Filmregisseure Barthel und Kloppe sicherlich nicht glücklich gemacht haben. Es war auf gar keinen Fall ein Spielberg, sondern eher ein typischer Schweiger-Film. Einfach und Dreckig.

Auf geht’s Grün-Weiß!

Verfasst von: Chris Müller