Saison 2013/2014

Grün-Weiß fehlte die Cleverness

BSV GW Finsterwalde – SV 63 Brandenburg/West 26:33 (12:14)

Für die erste Männermannschaft des BSV ging es am vergangenen Samstag beim letzten Heimspiel in der Brandenburgliga gegen den klaren Favoriten, dem SV 63 Brandenburg/ West. Die Gäste präsentierten sich mit der reiferen Spielanlage. Den Sängerstädtern gelang es jedoch über weite Phasen der Partie mitzuhalten und somit eine durchaus gute Leistung zu zeigen.

Die Anfangsphase bestimmten vor allem die Torhüter. Sowohl Becker im Finsterwalder Tor, als auch der Gästekeeper konnten sich in den ersten Minuten der Partei ein ums andere Mal auszeichnen. Bis zum 4:4 konnten die Grün-Weißen sehr gut mithalten. Erst jetzt konnten sich die favorisierten Gäste einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Den Sängerstädtern gelang es jedoch bis zur Pause nochmal auf 12:14 zu verkürzen.

In der zweiten Halbzeit verschliefen die Grün-Weißen zwar ein wenig den Beginn, konnten sich aber nach wenigen Minuten wieder berappeln und nahmen den Kampf wieder voll an. Besonders Jonas Müller konnte ein ums andere Mal auf der Außenposition freigespielt werden oder per Tempogegenstoß erfolgreich sein. In der Schlussphase des Spiels waren es jedoch dann wieder die Gäste aus der Havelstadt, die die spielentscheidenden Akzente setzen konnten. Am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 26:33 geschlagen geben. Trotz der Niederlage bleibt festzuhalten, dass die junge Truppe um Trainer Büchl durchaus auch mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel, zumindest zeitweise mithalten können.

Das letzte Heimspiel der Grün-Weißen in der Brandenburgliga bot den zahlreich erschienenen Zuschauern gute Unterhaltung. In der kommenden Saison wird man in der Verbandsliga aktiv sein und versuchen, nicht nur wieder Spiele zu gewinnen, sondern sich mannschaftlich und spielerisch noch weiter zu festigen. Der tollen Kulisse und Unterstützung der Zuschauern sei an dieser Stelle nochmals größter Dank ausgesprochen.

In der kommenden Woche geht es nun zum SV Rangsdorf. Für die Gastgeber, die noch voll im Abstiegskampf stecken, geht es um den Ligaverbleib. Die Männer des BSV wollen sich mit einer guten Leistung aus der Brandenburgliga verabschieden.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß, Kühn, Richter, Müller, Langer, Lenz, Scholz, Zikoll, Barthel und Magister.

Geschwächter BSV chancenlos

Grünheider SV - BSV GW Finsterwalde 39:19 (17:10)

Am vergangenen Samstag ging es für die Männer des BSV zum erwartet schweren Auswärtsspiel zum Grünheider SV. Dabei musste auf die Spieler Steffen Kühn, Marcel Graß und David Zikoll krankheitsbedingt verzichtet werden. Die erste Halbzeit begann wie erwartet. Das Spiel startete ausgeglichen, früh stand es 2:2. Danach konnten sich die Grünheider durch ihr schnelles Kombinationsspiel rasch die 7:2 Führung erspielen. Doch der BSV gab nicht auf und fand besser ins Spiel. Durch Rückraumtore von Richter und Langer konnte der Rückstand wieder auf 8:5 verkürzt werden. Nun stand auch die Deckung des BSV besser. Die Grünheider Spieler verstanden es jedoch die Fehler der Finsterwalder zu nutzen und die Führung bis zur Halbzeit auf 17:10 auszubauen.

Nach der Pause folgte die stärkste Phase der Finsterwalder. Man wollte sich nicht aufgeben und zeigen, dass man auch bei den "Großen" der Liga mithalten kann. In der Folge stand es 21:16. Grünheide wurde dadurch wieder wachgerüttelt und konnte aufgrund der ausgeglicheneren Bank das Tempo wieder anziehen. Eine Verletzung auf Finsterwalder Seite und eine rote Karte gegen Langer (3x 2 Minuten) erwies sich als spielentscheidend. In dieser Phase leisteten sich die Männer des BSV viele unnötige Fehler, wodurch Grünheide zu zahlreichen Kontern kam. Dies zeigte sich auch beim Torverhältnis, 39:18 war die Folge.

Am Ende hieß es dann 39:19 für Grünheide. Trotzdem bleibt anzumerken dass der BSV bis zur 40. Minute gut mithielt. Am 26.4. folgt dann das letzte Heimspiel der Saison gegen die Mannschaft aus Brandenburg. Dabei hoffen die Grün-Weißen auf zahlreiche Zuschauer um mit den Fans die Saison ausklingen zu lassen.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Barthel (4), Scholz (2), Kaßner (1), Langer (5), Magister (1), Müller (1), Lenz (1), Richter (4)

Große Kämpfermoral trotz Personalmangel


BSV Grün Weiß Finsterwalde : SSV Falkensee 29 : 33 (11:15)


Zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison empfingen die Hausherren aus Finsterwalde den Gegner vom SSV Falkensee. Die Ausgangssituation vor dem Spiel war alles andere als vielversprechend, musste man mit Steffen Kühn, David Zikoll und Marcus Richter gleich auf drei Spieler krankheitsbedingt verzichten. Und dennoch wollte man es den Gästen so schwer wie möglich machen die zwei Punkte zu entführen.

Das Spiel begann zunächst völlig ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es wurde auf beiden Seiten hart zugefasst. Bis zum Stand von 6:6 spielte man auf Augenhöhe. Erst jetzt gelang es den Gästen über das 6:8 und das spätere 7:11, sich ein kleines Polster zu erarbeiten. Größer wurde der Vorsprung jedoch nicht mehr und die Finsterwalder hielten dagegen. Zum Ende der ersten Halbzeit musste ein 11:15 Rückstand verbucht werden.

Die zweite Hälfte verlief dann völlig ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften leistete sich eine Schwächephase. Leider fehlte aus Sicht der Heimmannschaft, das nötige Glück um den Abstand nochmal zu verkürzen. Die Gäste waren immer wieder geduldig genug um auf eine sichere Torchance zu warten, welche sie dann zu nutzen wussten. Aber auch die Finsterwalder spielten konzentriert und mit wenigen Fehlern. Die 29:33 Niederlage ist sicherlich kein Grund zum Feiern und dennoch kann man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein. Hervorzuheben ist Albert Langer, der mit seinen 9 Treffern bester Werfer des Spiels war. Positiv war auch, dass der Langzeitverletzte Stephan Patzigk für einige Minuten spielen konnte und das Sprunggelenk gehalten hat. Sein Ziel in der neuen Saison wieder voll anzugreifen ist daher durchaus realistisch.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (6 Tore), Barthel, Kaßner (3), Langer (9), Lenz (3), Magister (3), Müller (3), Patzigk, Scholz (2)

Großer Kampf erneut ohne zählbaren Erfolg


BSV Grün Weiß Finsterwalde : MTV Wünsdorf 27 : 29 (14 : 13)

In der Brandenburgliga kam es am Samstag zum Duell der beiden Tabellenschlusslichter. Da der Abstieg in die Verbandsliga für die Finsterwalder nur noch rechnerisch zu verhindern ist, konnte die Mannschaft frei aufspielen. Immer wieder bewies die Truppe zu was sie in der Lage ist. Am Ende fehlten die letzte Konsequenz und auch einfach das nötige Glück zum Sieg.

Die Anspannung vor dem Spiel war trotz der Tabellensituation sehr hoch und beide Mannschaften waren voll motiviert. Die Hausherren wollten den Fluch des Verlierens besiegen und endlich wieder einen Sieg einfahren. Für den gegnerischen Spieler Ronny Lange war die Anspannung anscheinend zu hoch. Er kassierte schon in der 4. Spielminute die Rote Karte wegen eines überharten Fouls an Marcus Richter.
Der Spielverlauf war bis zum 4:5 offen und beide Teams schenkten sich weiterhin nichts. Erst jetzt gelang es den Gästen sich durch vier Tore in Folge ein kleines Polster herauszuspielen. Über die Stationen 4:9; 5:10 und 6:11 fingen sich die Finsterwalder wieder und starteten eine tolle Aufholjagd. Jetzt bewiesen sie ihr Leistungsvermögen und spielten aus einer sicheren Abwehr druckvoll nach vorn. Stephan Bosdorf im Tor konnte mit seinen tollen Paraden ebenfalls für Aufschwung sorgen. Tor um Tor kämpften sie sich heran. Und man konnte zur Halbzeit sogar eine 14:13 Führung mit in die Kabine nehmen.

Der zweite Durchgang sollte nun ein Spiel auf Augenhöhe zu werden. Lange Zeit konnte man keinen Favoriten ausmachen und die Spannung war zu spüren. Beim Spielstand von 20:20 war die Partie dann das letzte Mal in Zahlen ausgeglichen, denn nun nutzen die Gäste eine kleine Schwächephase der Finsterwalder und zogen mit 20:23 davon. Doch man wollte sich nicht geschlagen geben, waren doch noch ausreichend Minuten zu spielen. Und die Mannschaft kämpfte sich immer wieder heran. In dieser Phase fehlte in der Abwehr allerdings die nötige Konsequenz aller Spieler, denn immer wieder kamen gegnerische Spieler frei zum Wurf. Dass dann auch noch Pech dazu kommt, beschreibt letztendlich den Verlauf der gesamten Saison. Wer da unten drin steht hat einfach nicht das nötige Glück in solchen Spielen. So spielten die Gäste am Ende clever die Zeit herunter und konnten das Parkett als Sieger verlassen. 27:29 hieß es nach 60 Minuten und wieder wurde der Kampf nicht belohnt.
Nun haben die Männer zwei Wochen Zeit sich auf das Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer 1. SV Eberswalde vorzubereiten.

Es spielten: Stefan Becker und Stephan Bosdorf (beide Tor), Marcel Graß (2 Tore), Toni Barthel(2), Paul Kaßner, Steffen Kühn (7),
Albert Langer, Max Lenz (4), Jonas Müller (2), Marcus Richter (4), Marcel Scholz (4), Jörg Winkler, David Zikoll (2)

BSV auswärts mit guter Leistung

HSV Oberhavel - BSV Grün-Weiß Finsterwalde 30:24 (13:12)

Für die erste Männermannschaft des BSV ging es am vergangenen Samstag zum HSV Oberhavel nach Oranienburg. Stark angeschlagen wollten die Sängerstädter versuchen den klaren Favoriten ein wenig zu ärgern, was auch über weite Teile des Spiels gelang. Zikoll und Lenz gingen gesundheitlich angeschlagen in das Spiel und auch Trainer Büchl fehlte krankheitsbedingt. Somit waren die Spieler auf sich allein gestellt, absolvierten diese Aufgabe jedoch sehr gut.

In der ersten Halbzeit wollten die Grün-Weißen die Trainingsinhalte der letzten zwei Wochen versuchen die Tat umzusetzen. Immer wieder agierten sie mit zwei Kreisläufern und setzten den Gegner somit gewaltig unter Druck. Über die Stationen 3:0 und 5:2 aus Sicht der Finsterwalder gelang es den Sängerstädtern immer wieder den Schlussmann der Gastgeber zu überwinden. Erst jetzt kam der HSV besser ins Spiel. Mitte der ersten Halbzeit dann aber der Schock. Jonas Müller verletzte sich schwer und musste ins nahegelegene Krankenhaus. Aber auch diesen Nackenschlag konnten die Grün-Weißen gut verkraften und hielten das Spiel bis zur Halbzeit weiterhin offen (13:12).

In der zweiten Halbzeit wollten die Sängerstädter weiter kämpfen und das Spiel weiterhin offen zu gestalten. Immer wieder gelang es den Finsterwaldern sich gute Chancen zu erarbeiten, jedoch scheiterten sie nun am guten Schlussmann des HSV. Die Gastgeber nutzten die sich dadurch ergebenen Konter eiskalt aus. Mitte der zweiten Halbzeit nahm die Härte leider auf beiden Seiten zu. Am Ende des Spiels zählte man so in Summe drei Disqualifikationen. Leider bewiesen die Schiedsrichter kein sogenanntes Fingerspitzengefühl in manchen Situationen. Am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 30:24 geschlagen geben, können aber auf ihre Leistung durchaus stolz sein und darauf aufbauen. Besonders Marcus Richter bot in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung.

Nun heißt es für die Grün-Weißen sich zu regenerieren und in zwei Wochen im Heimspiel gegen den MTV Wünsdorf endlich die ersehnten Punkte einzufahren. In den kommenden Wochen steht demnach eine konsequente Vorbereitung auf den anstehenden Gegner auf dem Trainingsprogramm.

Es spielten: Becker (Tor), Graß (3 Tore), Scholz, Kaßner (2), Barthel, Zikoll (1), Magister (4), Müller (1), Lenz (2), Richter (5), Winkler und Kühn (6).

Umkämpftes Derby mit glücklichem Sieger aus der Kurstadt

BSV Grün Weiß Finsterwalde : HC Bad Liebenwerda 30 : 32 (12 : 15)

Am Samstag war es endlich wieder soweit – das Kreisderby der Brandenburgliga stand auf dem Plan. Wie immer war die Halle bis unters Dach gefüllt und beide Mannschaften hatten zahlreiche Fans im Rücken. Die Tabellensituation ließ ein spannendes Spiel erwarten, trafen hier doch die beiden Schlusslichter der Liga aufeinander. Aufopferungsvoller Kampf und viel Leidenschaft auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer zu sehen. Am Ende feierten die Gäste aus der Kurstadt einen knappen 30:32 Sieg, doch leistungsgerecht wäre eine Punkteteilung gewesen.

Hoch motiviert betrat das Finsterwalder Team die Halle und man wollte die andauernde Negativserie ausblenden. Klarer Fokus war das Spiel. So begannen die ersten Minuten mit einem offenen Schlagabtausch, in dem die Führung stetig wechselte. Bis zum Stand vom 6:6 konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und so wurde auf beiden Seiten hart zugepackt. Hier verstanden es die Schiedsrichter leider nicht die Strafen gleichmäßig zu verteilen. So mussten die Hausherren immer wieder in Unterzahl agieren, was die Gäste natürlich zu nutzen wussten. Die 7:10 Führung war die logische Konsequenz. Nun ging es wieder hin und her und zur Halbzeit blieb der 3 Tore -Rückstand bestehen. 12:15 hieß es, doch das Spiel war lange nicht entschieden.

Die zweite Hälfte begann wie schon so oft mit einer schlechten Phase der Finsterwalder. Einfache Fehler schlichen sich in das Spiel und die Kurstädter bestraften diese mit schnellen Kontern und der Spielstand verlief einseitig. Eine frühe Auszeit war die Folge. Ein Weckruf an den Kampf und die eigenen Stärken war Inhalt der Ansprache. Beim zwischenzeitlichen 16:25 Rückstand begann eine furiose Aufholjagd der Büchl – Truppe. Stück für Stück kämpften sie sich heran und die Gäste begannen zu taumeln. Es war nun wieder ein echtes Derby. Beim Stand von 28:30 kochte die Halle fast über. Leider konnte der Rückstand nun nicht weiter verkürzt werden und die Mannschaft um Trainer Ingo Schindler hatte das nötige Glück und auch die Cleverness die letzten Sekunden runter zu spielen. Der Endstand von 30:32 zeigt wie eng es noch mal wurde. Nach der Aufholjagd und gewonnener 2. Halbzeit der Gastgeber, hatte das Spiel keinen Sieger verdient.

Unschön waren Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen auf der Tribüne, in denen es leider auch zu Handgreiflichkeiten kam. Das Ordnerteam bekam dies aber zum Glück schnell unter Kontrolle.

Der Verbleib in der Brandenburgliga ist nun nur noch rechnerisch möglich, doch damit haben sich die Männer vom BSV abgefunden. Und wer nun denkt dass die Köpfe in den Sand gesteckt werden ist falsch informiert. Ein Abstieg in die Verbandsliga ist zwar sportlich sehr schade, aber ein Wiederaufstieg in einigen Jahren durchaus denkbar. Das junge Team wird sich weiter finden und zu einer stärkeren Einheit werden, da sind sich alle Beteiligten sicher. Weitere Positivmeldung ist, dass der Langzeitverletzte Stephan Patzigk wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen hat und in der neuen Saison zur Verfügung steht.


Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (2 Tore), Barthel, Kaßner (7), Kühn (7), Lenz (3), Magister (1), Müller (6/4), Richter (1), Scholz, Winkler, Zikoll (3)
Es fehlte: Langer

Negativserie setzt sich fort

HSG Schlaubetal – BSV Grün-Weiß Finsterwalde 37:25 (15:10)

Für die erste Männer des BSV ging es am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Müllrose. Im Hinspiel gelang den Sängerstädtern der bislang erste und leider einzige Saisonsieg. Nach zuletzt vielen guten Leistungen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte wollte man nun auch im Abstiegskampf endlich die wichtigen Punkte holen. Doch aus Sicht der Grün-Weißen blieb es bei diesem Wunschgedanken. Bereits nach der Erwärmung musste sich Torhüter Becker verletzt melden und schon nach wenigen Spielminuten folgte Kapitän Barthel.

In den Anfangsminuten der Partie fühlten sich die mitgereisten Finsterwalder Zuschauer zurückversetzt in das letzte Spiel gegen den HSV Wildau. Erneut begann der BSV mit Startschwierigkeiten und scheiterte ein ums andere Mal am starken Torhüter der HSG. Nach 12 Spielminuten zeigte die Anzeigetafel den Stand von 7:1 aus Sicht der Gastgeber. Erst jetzt kamen die Grün-Weißen besser ins Spiel. Zur Halbzeitpause konnte man sich so zumindest auf 10:15 wieder herankämpfen.

In der zweiten Halbzeit wollten die Männer aus der Sängerstadt nochmal alles geben, um die wichtigen Punkte und die theoretische Chance auf den Klassenerhalt doch noch zu wahren. Doch leider häuften sich die Fehler im Spielaufbau erneut. Zu viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, sowie in der Chancenverwertung sorgten dafür, dass der Gastgeber aus Müllrose die Führung nach Belieben verwalten konnte. Beim Stand von 22:26 warfen die Grün-Weißen noch einmal alles in die Waagschale und gingen somit volles Risiko. Doch dies ging gewaltig nach hinten los. Am Ende musste man sich somit mit 37:25 geschlagen geben. Einzig Bosdorf im Finsterwalder Tor bot eine sehr gute Leistung.

Für die Männer aus der Sängerstadt wird die Luft im Abstiegskampf nun extrem dünn. Bis zum rettenden 10.Tabellenplatz sind es fünf Punkte Rückstand. Nun heißt es für die Grün-Weißen in der spielfreien Woche hart zu trainieren und mit sich selber ins Gericht zu gehen. Es musst versucht werden an den Fehlern zu arbeiten und am 15.02. im Heimspiel gegen den Lokalrivalen aus Bad Liebenwerda die dringend notwendigen Punkte zu holen.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (7 Tore), Scholz (1), Langer (2), Magister (2), Müller (3), Lenz (4), Kühn (5), Kaßner (1), Barthel und Richter.

Großer Kampf nicht mit Punkten belohnt

BSV Grün Weiß Finsterwalde : HSV Wildau 1950 23 : 24 (11:13)

Vergangenen Samstag empfing die 1. Männermannschaft vom BSV die Spieler vom HSV Wildau 1950. Großes Ziel des Spiels war es die hohe Hinspiel-Niederlage wieder gut zu machen und zugleich wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg einzufahren. Der Wille war zu spüren, jedoch fehlte in vielen Situationen einfach auch das nötige Glück ein solches Spiel gewinnen können.

Die erste Phase des Spiels ging deutlich an die Gäste. Fehlender Druck im Angriff und blitzschnell ausgeführte Konter der Wildauer führten schnell zu einem 0:4 Rückstand. Erst mit dem Treffer von Marcel Magister zum 1:4, begannen die Finsterwalde das Tore werfen. Allerdings folgten zunächst weitere einfache Gegentore und der 3:10 Spielstand war die logische Konsequenz. Nun stellten die Finsterwalder ihre Deckung von einer defensiven Variante in eine offensiv ausgerichtete Abwehrreihe um. Das war der Beginn einer tollen Aufholjagd, denn nun häuften sich auch Fehler auf der Gegnerseite. Der 11:13 Halbzeitstand ließ viel Hoffnung aufkeimen, endlich wieder siegreich zu sein.

Im zweiten Durchgang sollte die Hoffnung ihren Höhepunkt erfahren. Beim Stand von 15:15 kochte die Halle und die Wende war greifbar. Doch nun folgte eine für alle Zuschauer unverständliche Schwächephase und es wurden unnötige Fehler gemacht. Hier verstanden es die Gäste konsequent diese in Tore umzumünzen. Es folgte der 16:20 Rückstand.
Trainer Büchl und das Publikum appellierten jetzt gleichermaßen an den Kampf. Das Spiel gewann dadurch an Härte auf beiden Seiten. Vorteile daraus zogen jetzt die Finsterwalder und es gelang erneut eine Aufholjagd. Beim Stand von 22:24 und noch knapp 15 Sekunden zu spielen, attackierten gleich drei Wildauer Spieler den im Sprung befindlichen Steffen Kühn. Dies hatte eine völlig zu Recht gegebene Rote Karte zur Folge. Allerdings blieb nun nur noch Zeit auf 23:24 zu verkürzen.

Am Ende fehlte unserer Mannschaft in vielen Situationen etwas die Geduld, aber auch das nötige Glück um das Spiel siegreich zu gestalten. So war es erneut eine kämpferische Leistung, die nicht belohnt wurde.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (4 Tore), Barthel, Kaßner (3), Kühn (4),
Langer, Lenz (1), Magister (3), Müller (4), Richter (4), Scholz

Sehr gute Leistung am Ende nicht belohnt

PHC Wittenberge – BSV GW Finsterwalde 35:27 (15:15)

Für die erste Männermannschaft des BSV Grün-Weiß Finsterwalde ging es am vergangenen Samstag ins weit entfernte Wittenberge zum erwartet schweren Auswärtsspiel. Im Hinspiel musste man sich in eigener Halle gegen den starken Aufsteiger knapp geschlagen geben. Nun wollten die Männer aus der Sängerstadt versuchen die Heimspielniederlage wiedergutzumachen.

Die Grün-Weißen agierten von Anfang an hoch konzentriert. In der Deckung versuchten sie vor allem die starken Rückraumspieler des PHC immer wieder unter Druck zu setzen. Im Angriff galt es einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht überhastet zum Torwurf zu kommen. Dies gelang den Sängerstädtern in der ersten Halbzeit sehr gut. Beide Mannschaften schenkten sich jedoch nichts und somit war der Halbzeitstand von 15:15 die logische Konsequenz.

In der zweiten Halbzeit galt es für den BSV weiterhin am Ball zu bleiben um eine eventuelle Überraschung möglich zu machen. Bis zum Stand von 22:22 blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Nun gelang es aber den Gastgebern sich eine knappe zwei Tore Führung zu erspielen. Die Männer des BSV gaben jedoch nie auf und konnten sich in der 53.Spielminute noch mal auf 26:25 herankämpfen. Nach zwei schnellen Treffern der Gastgeber mussten sich die Grün-Weißen jedoch taktisch noch mal beraten. Die Sängerstädter machten nun in der Deckung ein wenig mehr auf und agierten noch offensiver um eventuell doch noch eine Sensation schaffen zu können. Die Gastgeber aus Wittenberge waren es jetzt jedoch, die die offenere Deckung des BSV eiskalt ausnutzten. In den letzten Spielminuten gelang es somit dem Gastgeber aus Wittenberge das Spiel mit 35:27 für sich zu entscheiden. Das Ergebnis spiegelt jedoch keinesfalls die Leistung der BSV-Männer wieder und fällt so in der Höhe auch durchaus vier oder fünf Tore zu hoch aus.

Trotz der Niederlage ist dies jedoch kein Grund des Kopf in den Sand zu stecken. Für die Sängerstädter heißt es nun diese positive und kämpferische Leistung mitzunehmen und am kommenden Wochenende gegen den HSV Wildau in eigener Halle bestehen zu können. Anwurf ist wie gewohnt um 17.30Uhr.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (3 Tore), Kaßner (4), Langer (4), Magister (3), Müller (2), Lenz (3), Kühn (8/3), Scholz, Barthel und Richter.

Grün-Weiß auswärts mit durchschnittlicher Leistung

SV 63 Brandenburg/West – BSV GW Finsterwalde 35:23 (13:7)

Am vergangenen Samstag ging es für die Männer des BSV zum schweren Auswärtsspiel nach Brandenburg. Die Favoriten aus der Havelstadt konnten am Ende einen deutlichen Heimsieg verbuchen, auch wenn dieser am Ende vielleicht ein wenig zu deutlich ausfiel.

Mit einer offensiven Deckung versuchten die Sängerstädter vor allem den Spielmacher Ackermann außer Gefecht zu setzen. Dies gelang über weiter Teile des Spiels auch recht gut. Jedoch fehlte im Angriffsspiel der Grün-Weißen über die gesamte Spielzeit die Durchschlagskraft. Auf Grund vieler vergebener Torchancen rannte man immer einem Rückstand hinterher und ging mit einem 7:13 aus Sicht des BSV in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit gelang es dem BSV nur noch mal auf vier Tore (18:14) heran zu kommen. Nun machten die Sängerstädter in der Deckung ein wenig mehr auf, um noch eine eventuelle Chance zu haben. Die Havelstädter nutzten ihre Chancen aber konsequenter aus und somit musste man sich am Ende mit 35:23 geschlagen geben.

Nun heißt es für die Männer des BSV die Verletzungen auszukurieren und im neuen Jahr wieder voll anzugreifen um das Ziel Klassenerhalt doch noch erreichen zu können.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (5 Tore), Langer (3), Magister (1), Müller (5), Richter (1), Kühn (8), Barthel, Zikoll, Scholz und Lenz.

Großer Kampf und Schmerz am Ende nicht mit Punkten belohnt

BSV Grün Weiß Finsterwalde : Grünheider SV 27 : 29 (15 : 12)

Am vergangenen Samstag musste sich die 1. Männermannschaft vom BSV doch gegen den Tabellenzweiten aus Grünheide geschlagen geben. In einer am Ende doch ausgeglichenen, aber hart geführten Partie, fehlte das nötige Glück und auch ein wenig die Kraft um die Überraschung perfekt zu machen. Die knappe 27:29 Niederlage zeigt jedoch, zu was man als Mannschaft in der Lage ist zu erreichen.

Zu Beginn des Spiels schien es als wären nur die Gäste aus ihrer Kabine gekommen. Sie zogen schnell mit 3:0 davon und es fehlte die Gegenwehr. So musste schon in der 3. Spielminute die Auszeit genommen werden. Trainer Büchl nutzte diese wenigen Sekunden um seine Männer wachzurütteln und zu motivieren. Kämpfen wollte man – Kämpfen also sollte man. Und das taten die Finsterwalder dann auch. Die Abwehrreihe war nun aggressiv und entschlossen in ihren Aktionen. Der Gegner kam ins Straucheln und die Hausherren verstanden es dies zu nutzen. Es war nun eine offene Partie. Nun häuften sich unfaire Aktionen auf Seiten der Gäste. Immer wieder fanden meist verdeckte Schläge den Weg in die Magengegend der Grün Weißen. Nach einem Revanchefoul gegen Marcel Magister, wurde der ehemalige LHC Cottbus Spieler, Matthias Henow, direkt mit der Roten Karte vom Feld geschickt. Und die Hausherren steckten nicht nur ein, sondern kämpften weiter. Eine 15:12 Führung zur Halbzeit war das Ergebnis einer als Einheit spielenden Mannschaft.

Die zweite Hälfte begann wie die erste und nur die Gäste waren wieder sofort im Spiel. Die Finsterwalder Führung war schnell verspielt. Somit war der heimische Trainer wieder gezwungen früh die Auszeit zu nehmen. Doch auch diesmal erfüllte sie ihren Zweck und auch die Finsterwalder fanden den Weg zurück ins Spiel. Für den bitteren Beigeschmack, einer nun spannenden Partie, sorgten wieder die Gäste. Immer wieder wurden Spieler beim freien Wurf attackiert und mussten danach behandelt werden.
Zum Ende des Spiels hatte man mehrmals die Chance den Rückstand zu verkürzen oder sogar auszugleichen. Hier fehlte nun die Kraft, aber auch das Glück was nötig wäre, um einen Gegner wie Grünheide zu schlagen. Nun waren es also einzig die Zuschauer, welche die Leistung mit lautem Beifall belohnen konnten.

Es müssen nun die Blessuren des Spiels vergessen werden, denn schon nächste Woche reist man zum schweren Auswärtsspiel nach Brandenburg. (Anwurf: 18:00Uhr)


Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (1 Tor), Barthel, Kaßner (3), Kühn (8/1),
Langer, Magister (1), Müller (7), Richter (4), Scholz (1), Zikoll (2)
Es fehlte: Lenz

50 Minuten mit guter Leistung reichen nicht aus

BSV Grün Weiß Finsterwalde : 1. SV Eberswalde 22 : 30 (11 : 13)

Das bisher “leichteste“ Spiel der Saison stand am Samstag auf dem Terminplan der 1. Männermannschaft vom BSV, war es doch der Tabellenführer der in Finsterwalde gastierte. Zusätzlich fehlte Steffen Kühn, der beruflich gebunden war.
Doch die junge Mannschaft von René Büchl konnte frei von jeglichem Druck das Spielfeld betreten. Hauptaugenmerk war die Deckungsreihe, welche im Training speziell auf den Gegner eingestellt wurde. Und der Plan ging auf – zumindest für weite Strecken des Spiels.

Von Beginn an setzten die Hausherren die Aufgabe des Trainers um. Die offensiv agierende Deckung baute enormen Druck auf und stellte die Gäste vor eine schwere Aufgabe. So zwang man die Waldstädter zu schwierigen Würfen, welche vom gut aufgelegten Stefan Becker im Tor gehalten werden konnten. Auch im Angriff erspielte man sich gute Wurfchancen und nutzte diese sofort. 3:0 stand es nach den ersten Minuten. Und die Führung blieb zunächst in Finsterwalder Hand. Großes Lob gilt vor allem in der ersten Halbzeit Marcel Magister, dem es auf der Mitteposition sehr gut gelang Regie zu führen. Somit konnte das Spiel bis zur Halbzeitpause offen gehalten werden und der Spielstand von 11:13 zeigte welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Im zweiten Durchgang sollte auf dieser Leistung aufgebaut werden. Doch leider nutzten die Gäste dann beim Spielstand von 14:16 eine mehrminütige Schwächephase der Grün – Weißen eiskalt aus und zogen mit einem am Ende uneinholbaren 6:0 Lauf davon. In dieser Phase versuchte man mit unvorbereiteten Würfen und Einzelaktionen zum Torerfolg zu gelangen. Diese ermöglichten es den Gästen ihr starkes Konterspiel abzurufen. Erst beim 14:22 ging ein Ruck durch die Mannschaft und man fand wieder zurück ins Spiel. Doch leider konnte der Rückstand nicht mehr verkürzt werden. Die 22:30 Niederlage musste am Ende verbucht werden.
Am Ende zeigte dieses Spiel dennoch zu welcher Leistung die so junge Mannschaft im Stande ist, wenn diese als Einheit agiert und funktioniert. Auf der gezeigten Leistung kann man somit auf jeden Fall weiter aufbauen.
Eine spielfreie Woche wartet nun auf die Männer und man hat genug Zeit sich auf die kommende Aufgabe vorzubereiten. Im Auswärtsspiel am 30.11.2013, muss gegen den SSV Falkensee dann um die Punkte gekämpft werden. (Anwurf: 19:00Uhr)

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Barthel (1 Tor), Graß (1), Kaßner (2), Kurtz,
Langer (2), Lenz (4), Magister (4), Müller (6/3), Richter (1),Scholz, Zikoll (1)

Großer Kampf erneut ohne Belohnung


MTV Wünsdorf : BSV Grün Weiß Finsterwalde 26 : 21 (13 : 11)


Nach Wünsdorf reiste die 1. Männermannschaft am zurückliegenden Samstag und ein Sieg stand ganz oben auf der Aufgabenliste. Das Debakel des letzten Spiels wurde analysiert, die Gründe besprochen und man wollte sich durch den zuletzt fehlenden Kampf zurück auf die Siegerstraße führen. Über weite Strecken des Spiels gelang dies sehr gut, doch am Ende waren es Ballunsicherheiten und fehlende Cleverness die eine erneute Niederlage mit sich brachten.

Die Spannung war von Beginn an hoch und beide Teams schenkten sich nichts. Um jeden Ball wurde gekämpft und das auch mal mit schmerzhaftem, aber meist fairen Körperkontakt. Tore fielen auch nur mit größter Anstrengung und zunächst gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen. Erst nach dem 5:5 kamen die Finsterwalder in Fahrt und drei weitere Tore brachten die 5:8 Führung. Doch die Wünsdorfer erhöhten den Druck und es schlichen sich einfache Fehler in das Angriffsspiel der Grün – Weißen. Unruhe machte sich breit. In dieser Phase ließ sich der erfahrenste Spieler – Steffen Kühn – zu einer unnötigen Unsportlichkeit hinreißen und musste, mit der roten Karte bestraft, vom Feld. Dass er dem Finsterwalder Spiel fehlen würde war allen bewusst, doch aufgeben wollte man sich nicht und nun bewies die junge Mannschaft von René Büchl Kampfgeist und Willen. Marcel Magister hielt nun die Fäden in der Hand. Das Spiel konnte weiter offen gehalten werden und in die Kabinen ging es mit einem 11:13 Rückstand. Entschieden war hier also gar nichts.

In der zweiten Halbzeit sollte die Abwehr weiter kompakt und geschlossen agieren. Einzig die liegen gelassenen Chancen sollten besser genutzt werden. Es folgten spannende Minuten in dem sich jeder Spieler kämpferisch zeigte und ins Spiel einbrachte. 20:19 stand es wenige Minuten vor dem Ende und noch immer war der Punktgewinn erreichbar. Leider häuften sich nun erneut die Fehler bei den Finsterwaldern. Fehlpässe und auch Fangfehler ermöglichten es den Wünsdorfern durch leichte Konter zum Torerfolg zu gelangen. Das Spiel war entschieden und am Ende musste eine 26:21 Niederlage hingenommen werden. Doch die aufopferungsvolle Leistung der jungen Mannschaft ist der richtige Weg. Wenn man sich so in jedem Spiel präsentiert, wird man auch wieder gewinnen und wichtige Punkte einfahren.
Bewiesen werden soll das schon am Samstag gegen den 1. SV Eberswalde. Anwurf ist wie immer 17:30Uhr.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (1 Tor), Barthel, Kaßner (3), Kühn (2/1),
Langer (2), Lenz (1), Magister (1), Müller (4/4), Richter (2), Scholz (3), Winkler, Zikoll (2)

Erster Sieg und großes Aufatmen

BSV Grün Weiß Finsterwalde : HSG Schlaubetal 36 : 26 (16 : 13)

Zum zweiten Mal in dieser Saison ging es am Samstag, vor heimischem Publikum, um zwei wichtige Punkte in der Brandenburgliga. Ein Sieg war unbedingt nötig um nicht schon nach drei Punktspielen von Abstiegsangst zu sprechen. Dieses Ziel erreichte man durch eine über weite Strecken souveräne Mannschaftsleistung.

Hoch motiviert versuchten die Hausherren von Beginn an den Ton anzugeben. Vor allem die Abwehr packte in den ersten Minuten fest zu und erschwerte der jungen Gästemannschaft sich klare Wurfchancen zu erarbeiten. Im Angriff lief es zunächst sehr gut und schnell erlangte man die 4:1 Führung. Doch aus der hohen Motivation wurde plötzlich unnötige Hektik und es schlichen sich einfache Fehler ins Spiel der Finsterwalder. Ergebnis war das zwischenzeitliche 4:4 und 5:5. Einzig die stabile Deckungsreihe sorgte dann für Sicherheit, so dass nun auch die Gäste einfache Fehler machten. Der folgende Zwischenspurt der Grün – Weißen sorgte hier für das 10:6. Zum Ende der ersten Halbzeit spielte man wieder disziplinierter und wartete länger auf die sich bietende Chance.
In die Kabinen ging mit dem 16:13 Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang sollten die eigenen Fehler im Angriff weiter minimiert und die Konzentration in der Abwehr hoch gehalten werden. Doch die Gäste kämpften und hielten das Spiel zunächst offen. Allerdings ließ sich die Mannschaft um Trainer Büchl nicht mehr von ihrem Weg abbringen. Auch einzelne Spielerwechsel brachten keinen Abbruch im Spiel. Der erneut hohe Druck der eigenen Abwehr sorgte nun wieder für einfache Fehler der Schlaubetaler, welche nun mit schnellen Kontern bestraft wurden. Hier war es dann Paul Kaßner, der einen kühlen Kopf bewahrte und sicher verwandelte.
Stephan Bosdorf, der für Stefan Becker ins Tor gekommen war, konnte sich nun mit tollen Paraden auszeichnen. Das Spiel war entschieden und der Gegner geschlagen. Das 36:26 war das Ergebnis einer guten, aber vor allem geschlossenen Mannschaftsleistung. Jeder Spieler war präsent und brachte sich ins Spiel ein.

Auf die Männer warten nun drei spielfreie Wochenenden. Am 26.10.2013 muss man sich dann auswärts im Derby gegen den HC Bad Liebenwerda behaupten.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Barthel (1 Tor), Graß (1), Kaßner (7), Kühn (8/2), Langer (8), Lenz (3), Magister, Müller (3), Scholz (3), Zikoll (3)

Rabenschwarzer Samstag für die Grün - Weißen

HSV Wildau - BSV Grün Weiß Finsterwalde 35 : 14 (13 : 6)

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reiste man zum HSV Wildau – dem zweiten Aufsteiger aus der Verbandsliga. Ziel war es auf der guten Leistung der Vorwoche aufzubauen und zwei Punkte zu entführen. Doch es kam alles ganz anders. Einen völlig gebrauchten Tag erwischten die Finsterwalder Männer. Dazu kommen das Fehlen von Steffen Kühn und eine im Training zugezogene Verletzung von Albert Langer.

Im Angriff musste man sich von Beginn an gegen eine offensive Deckungsvariante behaupten, welche einen hohen Druck erzeugte. Diesem Druck war man zu keiner Zeit gewachsen und Tore erzielte man nur durch Einzelaktionen. Zu oft jedoch konnte der Gegner von Fehlwürfen profitieren und eigene Konter laufen. Hier war es Stefan Becker im Tor, der den Schaden mit sehenswerten Paraden in Grenzen hielt.
In der eigenen Deckung wurde der Kampf um die Punkte nur kurz angenommen und die Gastgeber erspielten sich zu leicht klare Wurfchancen. Das 13:6 war das Ergebnis des ersten Durchgangs.

Auch in der zweiten Halbzeit fand man nicht ins Spiel. Der Angriff war mittlerweile komplettes Stückwerk und einfachste Fehler machten es dem Gegner nun noch leichter. Man ergab sich seinem Schicksal und die Köpfe hingen. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein katastrophales 35:14.

Diese Niederlage muss in der kommenden Woche ausgewertet und verarbeitet werden, denn schon am Samstag spielt man gegen die HSG Schlaubetal. Anwurf ist 17:30Uhr und die ersten Punkte sollen in eigener Halle erkämpft werden.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (2 Tore), Barthel, Kaßner (1), Lenz (4), Magister (2), Müller, Richter (1), Sanders (2/1), Scholz (1), Zikoll (1)

Gute Leistung und großer Kampf am Ende nicht belohnt

BSV Grün Weiß Finsterwalde - PHC Wittenberge 33 : 35 (15 : 17)

Am vergangenen Samstag begann der Spielbetrieb in der Brandenburgliga und die Männer vom BSV empfingen den Verbandsligaaufsteiger vom PHC Wittenberge. Für die Zuschauer gab es ein spannendes Spiel zu sehen, in dem sich am Ende ein etwas cleverer Gegner durchsetzen konnte. Die Grün – Weißen boten dennoch eine gute Leistung auf der sich aufbauen lässt.

Den besseren Start in die Partie fand der Gastgeber. Steffen Kühn und Albert Langer waren es, die in den ersten Minuten für Tore sorgten. 5:2 hieß es nach den wenigen Minuten. Doch der Gegner kam nun ebenfalls auf Spieltemperatur und kämpfte sich heran. Es begann ein offener Schlagabtausch. Die Finsterwalder gingen immer wieder in Führung, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Die letzten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dann aber den Gästen, welche einen 13:11 Rückstand in eine 15:17 Führung ummünzen konnten und mit dieser auch in die Kabine gingen.

Im zweiten Durchgang waren es dann wieder die Gastgeber die besser ins Spiel fanden. Über ein zwischenzeitliches 22:23 und später 27:28 konnte der Ausgang des Spiels lange offen gehalten werden. Vor allem jetzt war es Stefan Becker im Tor, der seine Vordermänner mit tollen Paraden im Spiel hielt. In den letzten Minuten war die Spannung dann auf dem Höchstmaß. Beide Teams schenkten sich nichts und um jeden Ball wurde gekämpft. Das Publikum belohnte jede gelungene Aktion lautstark und erkannte den Kampf.
Beim 32:34 schickte Trainer René Büchl seine Männer in eine offensive Manndeckung. Es gelang das 33:34 und eine Punkteteilung war drin. Doch die Gäste behielten die Nerven und konnten mit dem 33:35 den Schlusspunkt setzen.

Mit jeweils 11 Toren waren Albert Langer und Steffen Kühn die erfolgreichsten Werfer in den eigenen Reihen. Langer ging befreit in die Partie und wurde von seinen Mitspielern immer wieder herrlich in Szene gesetzt.
Nächste Woche reist die Mannschaft zum zweiten Aufsteiger HSV Wildau und ein Sieg ist natürlich das Ziel.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Barthel (1 Tor), Graß (1), Kaßner (2), Kühn (11), Langer (11), Lenz (2), Magister, Müller (2), Richter (1), Sanders (2) und Scholz.

Stephan Patzigk

BSV- Männer im Pokal weiter

Finowfurter SV – BSV Grün-Weiß Finsterwalde 24:34 (10:24)

Für die erste Männermannschaft des BSV ging es am vergangenen Samstag zur HVB-Pokalvorrunde nach Finowfurt. Gegen den sehr robusten Landesligisten wollten die Grün-Weißen ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Mit einem 34:24 konnten sich die Spieler um Trainer Büchl am Ende verdient durchsetzen.

Die ersten Spielminuten gestalteten sich sehr ausgeglichen. Bis zum zwischenzeitlichen 6:6 gelang es den Gastgebern aus Finowfurt das Spiel offen zu halten. Erst danach stabilisierte sich die Deckung der Grün-Weißen. Den Sängerstädtern gelang es in der Folgezeit immer wieder durch einfache Tempogegenstöße zum Torerfolg zu kommen. Bis zur Halbzeit konnten sie sich so auf 24:10 absetzen.

In der zweiten Halbzeit funktionierte dann einiges nicht mehr. In der Deckung wurde zu wenig gesprochen und für einander gearbeitet. Im Angriff schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Auch die Disziplin am Angriffsspiel ging dabei in weiten Teilen der zweiten Halbzeit verloren. So gelang es den Finowfurtern noch einmal den Abstand zu verkürzen. Am Ende erreichten die Grün-Weißen einen 34:24 Auswärtssieg.

Neben einigen sehenswerten Treffern, war es aber vor allem die unnötige Härte der Gastgeber, die das Spiel prägte. Die beiden Unparteiischen waren jedoch zu keiner Zeit in der Lage, die unnötigen Aktionen zu unterbinden.

Nun heißt es für die Sängerstädter sich zu regenerieren und am kommenden Samstag beim ersten Heimspiel der Saison gegen den PHC Wittenberge auch das erste Punktspiel erfolgreich zu gestalten.

Es spielten: Becker und Bosdorf (beide Tor), Graß (2 Tore), Scholz (3), Langer (3), Barthel (1), Zikoll (3), Magister (5), Müller (8), Lenz (3) und Richter (6).